Methoden
Hier finden Sie kurze Beschreibungen
über die Methoden, mit denen ich in den Sprachen Deutsch, Englisch
und Holländisch arbeite.
Psychotherapie
Psychotherapie kann in Form
verschiedener Settings stattfinden, das heißt
als Einzeltherapie, Gruppentherapie, Paartherapie oder Familientherapie.
In fast allen psychologischen Methoden können Sie zwischen
mehreren Settings wählen. Die Entscheidung hängt vor allem
davon ab, in welcher dieser Arbeitsformen Sie sich wohlfühlen
und Ihrem Erleben zuwenden können.
Eine Paar- oder Familientherapie
ist dann sinnvoll, wenn ein Problem nicht von einer Person allein
gelöst werden kann, sondern wenn sich auch der Partner oder
Familienmitglieder daran beteiligen sollen.
Beim Erstgespräch
lernen Sie den/die PsychotherapeutIn kennen und haben dabei
Gelegenheit, Einblick in seine/ihre Arbeitsweise zu bekommen und
dann festzustellen, ob Sie mit dieser Person arbeiten möchten.
Besprochen werden Ihr Anliegen, das mögliche Therapieziel und
alle Fragen, die Sie und der/die PsychotherapeutIn haben.
Sehr wichtig ist dabei
die Klärung der Rahmenbedingungen der Psychotherapie.
Das sind vor allem
- das Setting der Psychotherapie,
das heißt, ob es sich um eine Einzel-, Gruppen-, Paar- oder
Familientherapie handelt,
- die Häufigkeit der Sitzungen,
- die eventuelle Dauer der
Psychotherapie
- die Höhe des Honorars,
- der Zahlungsmodus, das heißt
z.B. Bezahlung im vorhinein, nach jeder Stunde oder nach einem
bestimmten Zeitraum,
- die Bereitschaft des/der
PsychotherapeutIn, die Auflagen zu erfüllen, die für
die Bezuschussung durch die Krankenkasse erforderlich sind =>
Informationen
zu Kosten und Bezuschussung der Psychotherapie durch die Krankenkasse
- die Absageregelung, d.h.
ob und wann Sie Sitzungen, die Sie absagen, bezahlen müssen,
und
- die eventuelle Wartezeit
auf einen frei werdenden Therapieplatz.
Vor einer Gruppentherapie sollten
Sie klären, ob Sie eine Zahlungsverpflichtung für einen
längeren Zeitraum eingehen wollen oder können.
Es ist nicht erforderlich, sich
gleich im Erstgespräch festzulegen, ob Sie mit der Psychotherapie
bei dieser Person beginnen wollen. Eventuell ist ein weiteres Gespräch
oder eine Bedenkzeit sinnvoll, bevor Sie zu- oder absagen.
Die Häufigkeit
der Sitzungen ist unterschiedlich. Sie hängt vor allem
von Ihrer Problemlage, aber auch von der psychotherapeutischen Methode,
dem Setting und dem Stadium der Psychotherapie ab.
So kann beispielsweise nach
anfänglich einer Stunde pro Woche für einen bestimmten
Zeitraum auf zwei wöchentliche Stunden erhöht werden.
Umgekehrt kann sich gegen Ende der Psychotherapie die Häufigkeit
der Sitzungen wieder verringern, und diese können z.B. nur
noch vierzehntägig oder im Abstand von drei Wochen stattfinden.
Die Dauer einer Psychotherapiesitzung
hängt vom Setting, aber auch von dem/der Psychotherapeutin
ab. Eine Sitzung Einzeltherapie dauert in der Regel 50 Minuten,
manchmal auch genau eine Stunde, eine Sitzung Gruppentherapie 90
Minuten bis zwei Stunden. Eine Sitzung Paar- oder Familientherapie
dauert üblicherweise 90 Minuten.
Die Dauer der Psychotherapie
ist nicht vorgegeben. Sie hängt, abgesehen von den Kosten,
von der Problematik, dem Therapieziel und von der psychotherapeutischen
Methode ab. Wenn es sich um ein schon lang bestehendes und schwerwiegendes
Problem handelt, wie die Psychotherapie voraussichtlich länger
dauern. Wenn nur ein bestimmtes Symptom beseitigt oder ein einzelnes
Problem bewältigt werden soll, kann die Psychotherapie auch
nach kürzerer Zeit beendet sein.
Systemische
Familientherapie
Diese ist eine der zahlreichen
in Österreich anerkannten Psychotherapiemethoden
und versteht die Probleme des Einzelnen in Zusammenhang mit seinen
sozialen Beziehungen und seiner aktuellen Lebenssituation. Die Systemische
Familientherapie richtet ihre Aufmerksamkeit auf die Interaktion
in Ihrem sozialen "System", wie z.B. Ihre Familie oder
Ihre Partnerschaft und geht von dort vorhandenen Fähigkeiten
und Stärken aus. Die Therapie ist orientiert an Lösungsmöglichkeiten.
Sie erhalten Anregungen, die Beschreibung und Bewertung eines Problems
und schließlich auch Ihr Verhalten zu verändern. Die
Sitzungen können in kürzeren oder längeren Abständen
stattfinden; neben Mitgliedern Ihrer Familie können auch andere
Personen eingeladen werden.
Klinische
Psychologie
Wenn Sie sich in klinisch-psychologische
Behandlung begeben, so werden Sie zunächst aufgefordert, gemeinsam
mit dem/der klinischen PsychologIn festzulegen, welches Ziel Sie
mit der Behandlung erreichen möchten. Eventuell vereinbaren
Sie auch Zwischenziele. Weiters wird ein sogenannter Behandlungsplan
ausgearbeitet. Darin werden Überlegungen angestellt, wie die
Ziele erreicht werden können. Gegebenenfalls wird dann schon
während der Behandlung, jedenfalls aber nach deren Abschluss,
untersucht, inwiefern die gewünschten Ziele erreicht wurden.
Diese Vorgehensweise soll dem/der
PatientIn Klarheit über Sinn und Zweck der Behandlung garantieren
und ihm/ihr ermöglichen, an der Behandlung aktiv mitwirken
zu können.
EMDR
EMDR (Eye Movement Desensitization
and Reprocessing) ist ein extrem wirksames, von Francine
Shapiro entwickeltes, therapeutisches Verfahren, das
vor allem zur Behandlung von psychischen Traumata aller Art eingesetzt
wird. Es kann auch bei anderen Angstformen oder Selbstwertstörungen
helfen.
EMDR hilft, Bilder und Gefühle,
die mit einem Trauma assoziiert werden, zu desensibilisieren und
negative bzw. belastende Gedanken und Glaubenssätze, die mit
dem Trauma in Verbindung gebracht werden zum Positiven zu ändern.
Mit EMDR können belastende
Erinnerungen abgeschwächt werden, indem sich durch die Behandlung
deren Gefühlsinhalt verändert, sodass manches, was vorher
die Gedanken beherrscht hat, vergessen oder zumindest unwichtiger
gemacht wird.
Häufig wird mit EMDR eine
deutliche Besserung des Zustandes bereits innerhalb weniger Therapiesitzungen
erreicht wird.
Weitere
Informationen zu "Paarberatung", "Krisenintervention"
sowie "Neuro-Linguistischer Psychotherapie" folgen in
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